Biete eine Unter­kunft an!

Ukrai­nier, die keine Fami­lie und Freunde in euro­päi­schen Län­dern haben, sind auf Hilfe von Frem­den ange­wie­sen. Hast du ein Zim­mer frei, eine leer ste­hende Feri­en­woh­nung, eine Miet­woh­nung, einen Wohn­wa­gen, ein Hotel oder Hos­tel? Dann nimm doch Flücht­linge auf!

Das kann, muss aber kein Auf­ent­halt auf Dauer sein. Meis­tens geht es erst­mal darum, für ein paar Tage, Wochen oder Monate eine Über­gangs­lö­sung als Alter­na­tive zu den Mas­sen­la­gern der Flücht­lings­un­ter­künfe zu bie­ten. Ein biss­chen Pri­vat­sphäre und eige­ner Raum, damit die Flücht­linge ankom­men kön­nen, Ruhe fin­den und Kon­takt zu Men­schen haben, die ihnen bei Fra­gen und not­wen­di­gen Hil­fe­stel­lun­gen zur Seite stehen. 

Wenn du dei­nen Wohn­raum tei­len möch­test, kannst du dein Ange­bot ent­we­der in den sozia­len Netz­wer­ken (z. B. in zahl­rei­chen Face­book Grup­pen zur Wohn­raum­ver­mitt­lung Grup­pen), oder auf extra dafür ein­ge­rich­te­ten Web­sei­ten (z.B. Airbnb.org oder https://unterkunft-ukraine.de/) anbie­ten. Sofern vor­han­den, kann es auch mög­lich sein, dein Ange­bot in dei­ner Gemeinde oder Stadt­ver­wal­tung anzumelden. 

Falls dir der ana­loge Kon­takt lie­ber ist, kannst du auch direkt Flücht­lings­un­ter­künfte und Bahn­höfe in dei­ner Nähe anfah­ren und dein Ange­bot dort anmel­den oder selbst mit einem Zet­tel am schwar­zen Brett oder einem Papp­schild publik machen. So hast du die Mög­lich­keit, die Flücht­linge direkt ken­nen­zu­ler­nen. Bei der Schild­ge­stal­tung hilft es, ent­we­der ukrai­nisch und/oder eng­lisch zu schrei­ben oder direkt mit Strich­männ­chen und Zah­len dein Ange­bot zu zeichnen.