Hel­fen vor Ort

Unser Ziel ist es, die Not von Men­schen im Flut­ge­biet mit unse­rer Prä­senz und Man­power zu lin­dern. Wir hel­fen ihnen beim Ent­ker­nen ihrer Häu­ser, rei­ßen Wände, Böden & Bade­zim­mer raus und holen Fas­sa­den run­ter. Wir bauen kom­plette Häu­ser zurück, die nicht mehr zu ret­ten sind, set­zen Gär­ten wie­der in Stand und sam­meln Müll und Schwemm­gut von den Fluß­u­fern und aus den Auen.

Seit Anfang August 2021 sind wir jeden Tag mit 50 bis 150 Hel­fern im Ein­satz und packen kräf­tig an. Auch nach vie­len Mona­ten ist ein Ende noch nicht in Sicht: solange unsere Hilfe benö­tigt wird und der Hel­fer­strom nicht abreißt, wer­den wir auch wei­ter­hin Betrof­fe­nen in der Flut­re­gion hel­fen, wie­der auf die Beine zu kommen. 

Mach mit und melde dich als frei­wil­li­ger Hel­fer an! Alle Infor­ma­tio­nen fin­dest du auf die­ser Seite.

Werde Teil unse­res Hilfstrupps!

Wir haben unser CAMP 2.0 in 📍Rup­pe­rath, einem Dorf 400 Meter über der Ahr im Zen­trum des Flut­ge­bie­tes ein­ge­rich­tet. Hier befin­det sich unsere Camp 2.0, auf dem du ent­we­der in dei­nem eige­nen Fahr­zeug, Wohn­wa­gen, Dach­zelt oder Wohn­wa­gen über­nach­ten kannst.

Von unse­rem CAMP 2.0 in Rup­pe­rath, star­ten wir unsere täg­li­chen Ein­sätze, hier befin­det sich unser Fuhr­park und Mate­ri­al­la­ger, hier tref­fen wir uns zu unse­ren Ein­satz­be­spre­chun­gen, zum gemein­sam Früh­stück und zum Abend­essen. In unse­rem Alten Basis­camp kannst du dich duschen und die sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen gibt es im Camp 2.0.

Da wir täg­lich die Ver­pfle­gung und den Trans­port der Hel­fer in die Kri­sen­re­gion orga­ni­sie­ren müs­sen, ist eine ver­bind­li­che Anmel­dung aller Hel­fer obli­ga­to­risch. Du kannst dich natür­lich auch anmel­den, wenn du nicht über Nacht bleibst, aber auf der Bau­stelle mit­ar­bei­ten möchtest.

„Mich berührt beson­ders, dass der Zusam­men­halt von frem­den Leu­ten so groß ist.” 

Nils

Hel­fer

„Es ist hier immer wie ein gro­ßes Familientreffen.”

Vanessa

Hel­fe­rin

„Je mehr Leute zum Hel­fen kom­men, desto mehr Licht bringt man ins Tal.”

Tom

Hel­fer

„Wir haben alle ein Ziel. Daher ver­ste­hen wir uns super und die Stim­mung ist ein­fach immer gut.”

Doreen

Hel­fe­rin

„Es öff­net einem die Augen, was alles mög­lich ist durch die Natur und was die­ses anrich­ten kann.”

Luis

Hel­fer

„Es berührt mich sehr, dass Men­schen bedin­gungs­los zusam­men kom­men und helfen.”

Lisa

Hel­fe­rin

„Hier zu hel­fen ist eine Erfah­rung für’s Leben.”

Moritz

Hel­fer

„Alle, die ein­mal hier waren, kom­men meist auch noch ein zwei­tes Mal.”

The­resa

Hel­fe­rin

„Ich bin hier, weil es für mich kei­nen Grund gab, nicht hier zu sein.”

Peter

Hel­fer

„Es ist ein­fach ganz wich­tig, dass die Men­schen nicht ver­ges­sen werden.”

Laura

Hel­fe­rin

„Es ist das Wich­tigste und Größte, was ich bis­her in mei­nem Leben gemacht habe.”

Ced­ric

Hel­fer

Infor­ma­tio­nen für Helfer

Willst du vor der Anmel­dung mehr über den Ablauf vor Ort erfah­ren? Du bist unsi­cher, ob die Arbeit hier etwas für dich ist? Oder bist du schon ange­mel­det, hät­test aber gerne eine Packliste? 

Im Infor­ma­ti­ons­blatt für Hel­fer fin­dest du Ant­wor­ten auf die wich­tigs­ten Fra­gen rund um deine Arbeit als Helfer.

DZN-Hoch­was­ser­hilfe Infor­ma­tio­nen für Hel­fer (PDF)

Lie­ber Hoch­was­ser­hel­fer,
wir freuen uns, dass du mit anpa­cken möch­test, um Men­schen in Not zu unter­stüt­zen. Damit die Hil­fe­leis­tung vie­ler ein­zel­ner Hel­fer mög­lichst effek­tiv ankommt, machen wir allen, die Hilfe leis­ten und mit anpa­cken wol­len, fol­gen­des Angebot:

Wir orga­ni­sie­ren ein zen­tra­les Camp, von dem aus wir koor­di­niert Teams in die von der Flut beson­ders schwer getrof­fe­nen Dör­fer schi­cken, um dort anzu­pa­cken, wo Hilfe am drin­gends­ten benö­tigt wird.

Wir und die Men­schen vor Ort freuen uns sehr, dass du Teil der Dach­zelt­no­ma­den Hilfs­or­ga­ni­sa­tion sein möchtest!

Unsere Haupt­ar­beit ist die Unter­stüt­zung von Men­schen in Not, die sich selbst nicht hel­fen kön­nen bzw. über­for­dert und/oder mit­tel­los sind. Wir tre­ten mit unse­rer Man­power und unse­ren Werk­zeu­gen an, um die­sen Men­schen unter die Arme zu grei­fen und sie mit einem 1 — 5 tägi­gen Ein­satz ein gro­ßes Stück zu erleichtern.

Haupt­tä­tig­keit unse­rer Arbeit ist das Ent­ker­nen von Wohn­häu­sern. Wir stem­men Putz von den Wän­den, Est­rich aus dem Boden, rei­ßen Bade­zim­mer und Decken ab, ent­fer­nen kom­plette Außen­fas­sa­den und bauen teil­weise ganze Häu­ser, die nicht mehr zu ret­ten sind, kom­plett zurück.

Neben die­sen Tätig­kei­ten fal­len auch immer wie­der Auf­räum­ak­tio­nen in der Natur an. Die gro­ßen Schwemm­gü­ter sind inzwi­schen besei­tigt, aber nach wie vor sind die Fluss­läufe, Auen und Wäl­der mit Abfall über­sät, den wir gemein­sam entfernen.

Außer­halb der Ein­sätze sor­gen wir dafür, dass das ganze Camp am Leben erhal­ten wird. Hierzu zählt die Küche, das Lager und die Camp­wiese. Hier wird gekocht, geputzt, auf­ge­räumt, sor­tiert, Instand gesetzt, Werk­zeuge gepflegt und gebaut. Wer sich hier zu Hause fühlt, kann sich gerne rund um das Camp und die Küche enga­gie­ren. Hier wer­den immer flei­ßige Hände gebraucht.

Beach­tet bitte Fol­gen­des: Der Ein­satz in einem Kata­stro­phen­ge­biet ist eine indi­vi­du­elle Her­aus­for­de­rung, die Kör­per und Geist eini­ges abver­lan­gen kann. Unser Camp ist so orga­ni­siert, dass es uns den nöti­gen Raum gibt, um uns nach erfolg­rei­cher Arbeit wei­test­ge­hend erho­len und rege­ne­rie­ren zu können.

Wir möch­ten uns mit gutem Essen stär­ken, nach der Arbeit duschen, den Tag mit ange­neh­men Team­ge­sprä­chen am Lager­feuer Revue pas­sie­ren las­sen, um neue Kraft tan­ken zu können.

Den­noch möch­ten wir dar­auf hin­wei­sen, dass du dei­nen Ein­satz zur Hil­fe­leis­tung für Men­schen in Not indi­vi­du­ell und frei­wil­lig zur Ver­fü­gung stellst.

Wir als Dach­zelt­no­ma­den Hilfs­or­ga­ni­sa­tion ver­su­chen dir und uns best­mög­lich den Rücken frei zu hal­ten. Den­noch kön­nen Her­aus­for­de­run­gen im Kri­sen­ge­biet gewisse Gefah­ren mit sich brin­gen oder indi­vi­du­elle Schä­den her­vor­ru­fen. Ein Loch in dei­ner Klei­dung, ver­lo­rene Gegen­stände oder Schnitt­ver­let­zun­gen, in sehr sel­te­nen Fäl­len sogar Kno­chen­brü­che kön­nen durch­aus vorkommen.

Des­we­gen schrei­ben wir Arbeits­schutz beson­ders groß. Jeden Tag gibt es von uns eine Ein­wei­sung in die Vor­schrif­ten auf der Bau­stelle, die von jedem Teil­neh­mer unbe­dingt ein­zu­hal­ten sind. Wir ver­sor­gen euch mit der kom­plet­ten Arbeits­schutz­klei­dung, die unbe­dingt zu tra­gen ist. Für den Fall der Fälle haben wir immer Sani­tä­ter dabei, die die Erst­ver­sor­gung im Ernst­fall übernehmen.

Den­noch kann das Pro­jekt nur funk­tio­nie­ren, wenn Eigen­in­itia­tive und ‑Ver­ant­wor­tung im Vor­der­grund ste­hen. Höre daher immer wie­der aktiv in dich hin­ein und mute dir nur das zu, was du leis­ten kannst, ohne deine per­sön­li­chen Gren­zen zu überschreiten.

Jeder Teil­neh­mer der DZN Hoch­was­ser­hilfe erklärt sich damit ein­ver­stan­den, ihm im Ein­satz ent­stan­dene Schä­den selbst zu tra­gen, ins­be­son­dere uns von jeg­li­cher Haf­tung für Schä­den und Ver­let­zun­gen freizustellen.

Täg­lich ändern sich bei uns die Bedin­gun­gen. Wir müs­sen uns jeden Tag neuen Situa­tio­nen und Her­aus­for­de­run­gen stel­len und unsere Pläne immer wie­der spon­tan anpas­sen. Wir ver­su­chen auf eure Wün­sche nach Ein­satz­stel­len ein­zu­ge­hen, auf­grund des kom­ple­xen Orga­ni­sa­ti­ons­auf­wan­des ist das aber nicht immer mög­lich. Bitte habt Ver­ständ­nis dafür und bleibt flexibel.

Wir soll­ten uns bei all der guten Laune und dem Spaß, den wir bei der Arbeit haben, täg­lich bewusst machen, dass wir kein Frei­zeit­camp sind. Das Hel­fen von Men­schen in Not steht bei uns immer im Vor­der­grund und Mit­tel­punkt. Jede unse­rer Tätig­kei­ten sollte die­sem Zweck dienen.

Jede hel­fende Hand wird benö­tigt, aber eigene Gesund­heit geht vor!

Daher fol­gen jetzt einige wich­tige Vor­sichts- und Schutz­maß­nah­men, sowie eine Auf­lis­tung des­sen, was jeder dabei haben sollte. Wir geben alle Arbeits­schutz Mate­ria­lien, die ihr selbst nicht besitzt, für euch vor Ort aus.

1. Fragt euch, ob ihr psy­chisch in der Lage seid mit dem Chaos und der Zer­stö­rung kon­fron­tiert zu wer­den. Das kann nicht jeder und das muss auch nicht so sein. Es ist nichts Schlim­mes dabei sich ein­zu­ge­ste­hen, dass man dem nicht gewach­sen ist.

2. Tragt Schutz­mas­ken : Vor Ort ist es teil­weise sehr stau­big. Vor allem, wenn wir
Abbruch­ar­bei­ten machen. Der Staub und Schlamm kön­nen toxisch sein.

3. Tragt Schutz­bril­len : Bei den Stemm­ar­bei­ten flie­gen immer wie­der kleine Gesteins­split­ter ab, die ins Auge gehen können.

4. Tragt Arbeits­schuhe mit Stahl­kappe und Durchtrittschutz.

5. Tragt Arbeits­hand­schuhe, um euch vor schar­fen Kan­ten und dem Schlamm zu schüt­zen. Wir haben auch Winterhandschuhe.

6. Tragt Gehör­schutz : Wir arbei­ten mit Stemm­häm­mern, die sehr viel Lärm machen.
Der Schutz eurer Ohren ist wichtig.

7. Wenn mög­lich, Teta­nus­imp­fung auf­fri­schen beim Haus­arzt. Sehr wich­tig! Weil andere mehr Leid ertra­gen haben, sollt ihr euch selbst nicht in Gefahr brin­gen. Das­selbe gilt für Hepa­ti­tis A Imp­fun­gen. Einige Kran­ken­kas­sen erstat­ten auch die Kos­ten für Helfer.

8. Falls ihr euch doch beim Auf­räu­men ver­let­zen soll­tet, und wenn es nur die kleinste Schnitt­wunde ist, ist es wich­tig, dass ihr die Wunde sofort des­in­fi­ziert und euch umge­hend medi­zi­nisch ver­sor­gen lasst. Das Risiko einer Blut­ver­gif­tung durch den kon­ta­mi­nier­ten Schlamm und Staub ist zu hoch.

9. Es ist rat­sam eine bei­trags­freie Unfall­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen. z.B.:
UK RLP — Im Kata­stro­phen­ge­biet gesetz­lich unfallversichert

Gut aus­ge­rüs­tet seid ihr best­mög­lichst für den Ein­satz im Kri­sen­ge­biet gewapp­net. Damit ihr nichts ver­gesst, haben wir eine Pack­liste für euch zusam­men­ge­stellt. Ich packe meine Tasche und nehme mit:

 Schutz­maske (min­des­tens FFP2 oder FFP3, gibt es vor Ort)
Arbeits­hand­schuhe (gibt es vor Ort)
Gehör­schutz (gibt es vor Ort)
Schutz­brille (gibt es vor Ort)
Feste Arbeits­schuhe, sel­te­ner: Gum­mi­stie­fel (sind vor Ort auch vor­han­den)
Arbeits­klei­dung mit lan­gen Ärmeln und lan­gen Hosen­bei­nen (gibt es auch vor Ort)
Rei­se­apo­theke: Schmerz­mit­tel + Ver­bands­zeug + Des­in­fek­ti­ons­mit­tel
Genug Wech­sel­kla­mot­ten
Son­nen­creme
Was­ser­fla­sche
Kran­ken­kas­sen­karte
Handy
Power­banks
klei­ner Ruck­sack
Haus­schuhe
Brot­dose und Ther­mos­fla­sche
Last but not least:
  gute Laune 😄

Wich­tig: Keine Hilfe ohne Anmeldung!

Damit wir die Man­power und das Mate­rial an den Ein­satz­or­ten best­mög­lichst koor­di­nie­ren kön­nen, ist es not­wen­dig, dass sich jeder Hel­fer regis­triert. Das gilt auch für Fami­lie, Freunde und Bekannte, die ihr für diese Aktion begeis­tern könnt. Bitte mel­det euch ein­zeln über das Anmel­de­for­mu­lar auf unse­rer Web­seite an!

Wenn ihr ver­hin­dert seid und nicht kom­men könnt oder sich an euren Plä­nen wäh­rend eures Auf­ent­hal­tes etwas ändert, mel­det euch bitte bei uns vor Ort, damit wir das in der Orga­ni­sa­tion von Ver­pfle­gung und Schlaf­plät­zen mit berück­sich­ti­gen kön­nen. Bitte mel­det euch bei Plan­än­de­run­gen, die sich vor eurer Anreise erge­ben, bei Laura unter +49 1520 7160773.

Eine spon­tane Ver­län­ge­rung eures Auf­ent­hal­tes ist meis­tens pro­blem­los mög­lich, solange ihr eure eigene Über­nach­tungs­mög­lich­keit (Cam­per) dabei habt. Falls ihr einen Schlaf­platz in unse­ren alter­na­ti­ven Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten gebucht habt, geht das nur, sofern noch Kapa­zi­tä­ten vor­han­den sind und für den nächs­ten Tag nicht schon alles belegt ist.

Alle, die nicht auf dem Camp 2.0 schla­fen und nur für einen Tag zum Hel­fen kom­men, par­ken bitte auf die­sem 📍Park­platz.

Alle, die nach 22 Uhr anrei­sen, kön­nen eben­falls für eine Nacht dort parken.

Unser Camp befin­det sich auf dem n 📍Alten Sport­platz in Rup­pe­rath. Rup­pe­rath liegt zen­tral in der Mitte der beson­ders hart betrof­fe­nen Hoch­was­ser­ge­biete, aller­dings meh­rere hun­dert Meter über dem Ahrtal.

Auf unse­rem Camp gibt es aus­ge­wie­sene Park­plätze, auf denen ihr euren Cam­per par­ken und schla­fen könnt. Bitte parkt nur auf den Park­flä­chen mit der Antrieb­s­achse direkt am Weg (d.h. Front­an­triebe par­ken rück­wärts, Heck­an­triebe vor­wärts ein). Soll­tet ihr euch fest­fah­ren, mel­det euch umge­hend bei uns, ver­sucht bitte nicht, alleine euer Auto wie­der raus­zu­fah­ren, dadurch wird die Wiese nur beschädigt.

Bitte nutzt beim Ein- und Aus­fah­ren vom Camp aus­schließ­lich die mit Gum­mi­plat­ten aus­ge­leg­ten Wege oder Schot­ter­stra­ßen und fahrt unbe­dingt lang­sa­mer als Schritt­ge­schwin­dig­keit, um die Wege zu schonen.

Strom ist auf jedem Stell­platz vor­han­den und auf der Wiese gibt es Dixi Klos.

Auf der Camp­wiese ist kein Lager­feuer erlaubt. Wir haben aber im Basis­la­ger in der Alten Schule in Rup­pe­rath (700 Meter von unse­rer Camp­wiese ent­fernt) auf dem Hof die Mög­lich­keit, ein Lager­feuer in einer Feu­er­schale ein­zu­rich­ten, an dem wir abends noch gemein­sam zusam­men­sit­zen können.

Beim Schla­fen in Zel­ten hört man jedes Umge­bungs­ge­räusch. Bitte nehmt Rück­sicht auf eure Nach­barn, ver­hal­tet euch leise. Ganz beson­ders in der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr gilt abso­lute Nacht­ruhe (Auto­tü­ren bitte leise schlie­ßen und Unter­hal­tun­gen nur im Flüsterton).

Um die Ver­pfle­gung braucht ihr euch nicht küm­mern. In der Alten Schule in Rup­pe­rath haben wir eine Ver­sor­gungs­sta­tion ein­ge­rich­tet. Das Küchen­team küm­mert sich hier täg­lich um Essen und Getränke in unse­rem ein­la­den­den Gemein­schafts­raum.

Um 8:00 Uhr gibt es hier ein gemein­sa­mes Früh­stück und um 18:00 Uhr ein gemein­sa­mes Abend­essen. Mit­tags wer­det ihr je nach Ein­satz­ort ent­we­der auch hier oder auf den Bau­stel­len versorgt. 

Jeden Tag ver­pfle­gen wir bis zu 100 Hel­fer in unse­rer Küche im CAMP 2.0. Schnib­beln, kochen, bra­ten, spü­len, ein­de­cken, abde­cken, put­zen, ein­kau­fen, auf­räu­men gehö­ren hier zu den täg­li­chen Aufgaben.

Dein Tag fängt um 7:30 Uhr an. Wir berei­ten das Früh­stücks­buf­fet und Kaf­fee für die Hel­fer vor. Wenn die Bau­stel­len­teams abge­fah­ren sind, hast du die Mög­lich­keit zu früh­stü­cken. Danach folgt die Tages­be­spre­chung und Aufgabenverteilung.

Mit­tags machen wir eine gemein­same Mit­tags­pause mit Essen um 13 Uhr. Anschlie­ßend kochen wir für das Abend­essen um 18:00 Uhr. Bis 21:00 wird das Abend­essen auf­ge­räumt und gespült.

Außer­dem küm­mert sich das Camp Team um die Ord­nung und Sau­ber­keit im Basis­la­ger. Hier gehört Put­zen der Klos, Duschen und Gemein­schafts­räume genauso dazu, wie die Müllentsorgung.

Es ist unum­gäng­lich, dass du eine Beschei­ni­gung nach Para­graf § 43 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz vor­wei­sen kannst.

Soll­test du die Beschei­ni­gung nicht haben und min­des­tens eine Woche in der Küche blei­ben, kannst du die Beschei­ni­gung auch hier vor Ort machen. Dafür musst du einen Tag Zeit einplanen.

Bitte denk an eine Schürze und an geschlos­sene rutsch­feste Schuhe, die du in der Küche tra­gen kannst.

In Lager und Camp fal­len täg­lich unter­schied­li­che Auf­ga­ben an. Ohne ein gut gema­nag­tes Lager läuft keine Bau­stelle.

Im Lager wird täg­lich Mate­rial an- und abge­lie­fert, es wird auf­ge­räumt, umge­räumt, neu sor­tiert und inven­ta­ri­siert. Hier wer­den Anhän­ger aus­ge­baut, Werk­zeuge repa­riert, Mei­ßel geschlif­fen, Gene­ra­to­ren in Stand gesetzt und Autos gepflegt.

Außer­dem küm­mert sich das Camp Team um die Pflege der Camp­wiese und Unter­künfte.

Im Camp haben wir auch immer wie­der Instand­set­zungs­be­darf von elek­tri­schen Gerä­ten. Wenn du Elek­tri­ker bist oder dich mit Elek­trik aus­kennst, bist du hier immer gerne gesehen.

Bei der Anmel­dung könnt ihr ange­ben, wo ihr schla­fen wollt. Wenn ihr kei­nen eige­nen Cam­per habt und damit auf den Stell­plät­zen auf der Camp­wiese über­nach­tet, könnt ihr je nach Ver­füg­bar­keit eine der ande­ren Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten in Anspruch nehmen.

Wohn­wa­gen
Wir haben 9 Wohn­wa­gen, die wir vor­nehm­lich an Lang­zeit­hel­fer ver­mie­ten. Hier wer­det ihr alleine oder zu zweit unter­ge­bracht. Die Wohn­wa­gen sind beheizt. Bitte die Toi­let­ten in den Wohn­wa­gen nicht benut­zen. Dixi-Toi­let­ten ste­hen auf der Campwiese.

Dach­zelt
In unse­rem Dach­zelt Dorf könnt ihr in einem unse­rer 4 Dach­zelte über­nach­ten. Jedes Dach­zelt bie­tet Platz für maxi­mal 2 Per­so­nen. Bitte bringt euch Schlaf­sack, Decken und Kis­sen mit.

Mann­schafts­zelte
In unse­ren Mann­schafts­zel­ten bie­ten wir 10 Schlaf­plätze auf Feld­bet­ten an. Die Zelte kön­nen beheizt wer­den. Bitte bringt euch trotz­dem einen war­men Schlaf­sack, Decken und Kis­sen mit.

Feri­en­woh­nung
In Rup­pe­rath und Umge­bung könnt ihr euch selbst­ver­ständ­lich auch auf eigene Faust eine Feri­en­woh­nung mie­ten und dann jeden Tag zum Essen und zum Hel­fen zu uns kommen.

In allen Schlaf­stät­ten gilt: Keine Tiere, nicht rau­chen, Bett­wä­sche abzie­hen und sau­ber hinterlassen.

Wenn euch in der Nacht kalt wer­den sollte: Wir haben im Basis­camp immer warme Decken und Wärm­fla­schen, die ihr euch für die Nacht aus­lei­hen könnt.

Bitte macht euch nicht auf eigene Faust auf den Weg. Wenn die Ein­sätze zen­tral koor­di­niert ablau­fen, sind wir effek­ti­ver und kön­nen am Ende bes­ser hel­fen.

Wir wer­den ver­su­chen, fast jeden Tag Ein­sätze in die betrof­fe­nen Dör­fer zu pla­nen und durch­zu­füh­ren. Da sich die Lage hier jeden Tag ändert, kön­nen wir die Ein­satz­trupps erst am Mor­gen fest­le­gen.

Um 8:45 Uhr tref­fen wir uns in unse­rem Basis­la­ger in der Alten Schule und machen eine Ein­satz­be­spre­chung. Bitte seid pünkt­lich bei die­ser Bespre­chung. Hier klä­ren wir alle Fra­gen.

Im Anschluss an die Bespre­chung könnt ihr euch mit Arbeits­schutz am Mate­ri­al­la­ger aus­stat­ten und wer­det dann in die Busse auf­ge­teilt.

In die Ein­satz­ge­biete fah­ren wir mit Shut­tle­bus­sen. Abfahrt ist um 9:15 Uhr vom Hof des Basis­la­gers. Wer um 9:00 Uhr nicht da ist, kann lei­der nicht mehr ein­ge­plant und mit­ge­nom­men wer­den. Wir fah­ren in Kolonne zum Ein­satz­ort.

Am Ein­satz­ort wer­det ihr in Trupps ein­ge­teilt, bekommt einen Bau­stel­len­lei­ter zuge­wie­sen, der euch ein­weist und euch immer für Fra­gen zur Ver­fü­gung steht. Den Anwei­sun­gen der Bau­lei­ter ist unbe­dingt Folge zu leis­ten. Wer sich nicht an den Arbeits­schutz hält, wird ein­mal ver­warnt und muss bei Wie­der­ho­lung die Bau­stelle ver­las­sen.

Vor Ort wer­det ihr mit dem not­wen­di­gen Mate­rial aus­ge­stat­tet. Bitte ach­tet dar­auf, dass ihr es mög­lichst sorg­fäl­tig behan­delt. Sämt­li­ches Mate­rial wurde von Spen­den­gel­dern bezahlt und soll uns so lange wie mög­lich erhal­ten blei­ben.

Bei grö­ße­ren Ein­sät­zen ist immer auch ein Ein­satz­lei­ter dabei, der den Über­blick hat und euch Auf­ga­ben geben kann. Ansons­ten gilt: Augen auf und selb­stän­dig dort anpa­cken, wo Hilfe benö­tigt wird.

Auf jeder Bau­stelle gibt es einen Sani­tä­ter. Wenn ihr euch ver­let­zen soll­tet, mel­det euch umge­hend bei ihm/ihr und lasst euch behan­deln. Bei schwe­ren Ver­let­zun­gen wer­det ihr ins Kran­ken­haus gefah­ren. Bitte denkt an eure Kran­ken­kas­sen­karte und Handy, damit ihr behan­delt wer­den könnt und erreich­bar seid.

Um 13:30 Uhr machen wir gemein­sam Mit­tags­pause. Für Essen, Getränke und Süßes ist gesorgt.

Wir arbei­ten bis 16:00 Uhr und räu­men dann gemein­sam die Bau­stelle auf. Das gesamte Werk­zeug wird am Mate­ri­al­wa­gen abge­ge­ben und vom Mate­rial Team in den Mate­ri­al­wa­gen gela­den. Anschlie­ßend bre­chen wir von den Ein­satz­stel­len aus wie­der gemein­sam in unser Camp auf.

Im Basis­la­ger ange­kom­men wer­den als aller ers­tes gemein­sam die Fahr­zeuge aus­ge­räumt und für den nächs­ten Ein­satz­tag vor­be­rei­tet. Dann könnt ihr euch zu den Duschen und zum Essen bege­ben.

Jeden Abend um 19:00 Uhr machen wir eine gemein­same Abend­runde. Wir tau­schen uns über den ver­gan­ge­nen Tag aus und bespre­chen die nächs­ten Ein­sätze. Hier habt ihr die Mög­lich­keit, Feed­back zu geben und Kri­tik zu äußern.

Kin­der egal wel­chen Alters sind bei uns herz­lich will­kom­men. Aller­dings gibt es ein paar Dinge zu beach­ten.

Die unbe­dingte und unein­ge­schränkte Auf­sichts­pflicht obliegt den Eltern oder Erzie­hungs­be­rech­tig­ten. Hier gilt: Eltern haf­ten für ihre Kin­der. Eine Betreu­ung durch Dritt­per­so­nen ist nicht mög­lich.

Wir emp­feh­len, Kin­der unter 12 Jah­ren auch unter Auf­sicht der Eltern nicht mit zur Bau­stelle zu neh­men, da die phy­si­schen und psy­chi­schen Belas­tun­gen als zu hoch ein­zu­schät­zen sind. Eine frü­here Abreise von den Bau­stel­len, bei zu hoher Belas­tung (phy­sisch oder psy­chisch) ist nicht mög­lich, da der Trans­port aus­schließ­lich mor­gens zur Bau­stelle hin und nach­mit­tags zum Camp zurück erfolgt.

Eine Betreu­ung im Camp, wäh­rend die Eltern die Bau­stelle besu­chen, ist nicht mög­lich. Eine Ein­glie­de­rung ins Küchen­team kann nur unter Vor­be­halt und eben­falls nur in Kom­bi­na­tion mit den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten erfol­gen.

Wir ver­su­chen unser bes­tes und auch die Kin­der mit in unse­ren All­tag ein­zu­bin­den. Es besteht aller­dings kein Anspruch auf die Mög­lich­keit einer Unter­brin­gung in einem der Teams, weder im Camp noch in der Küche, noch auf der Bau­stelle. Eine Teil­nahme von Kin­dern ist gene­rell mit dem jewei­li­gen Team abzu­spre­chen und erfolgt ver­suchs­weise. Soll­ten die Kin­der eine Aus­zeit benö­ti­gen, gilt auch hier die Auf­sichts­pflicht der Erziehungsberechtigten.

Hunde sind unter fol­gen­den Bedin­gun­gen erlaubt:

Es ist unbe­dingt Rück­sicht auf die­je­ni­gen Hel­fer zu neh­men, die nicht mit Hun­den leben und keine Lust auf Hun­de­er­zie­hung haben.

Hunde müs­sen immer betreut wer­den. Eine eigene Betreu­ung im Camp ist mög­lich, eine Betreu­ung durch Dritt­per­so­nen ist nicht gegeben.

Die Hunde sind an der Leine zu füh­ren. Der Hun­de­be­sit­zer/-füh­rer ist unein­ge­schränkt für sei­nen eige­nen Hund ver­ant­wort­lich. Auf Art­ge­nos­sen Ver­träg­lich­keit sollte geach­tet und vor Anreise bedacht wer­den, dass die Situa­tion mit vie­len frem­den Men­schen in einer frem­den Umge­bung einen hohen Stress­fak­tor für die Tiere dar­stel­len kann.

Hunde sind von der Bau­stelle ausgeschlossen.

Ein Betre­ten der Räum­lich­kei­ten im Camp 2.0 ist mit Hun­den nicht erlaubt. In den Miet­un­ter­künf­ten (Zelt, Wohn­wa­gen) sind Hunde eben­falls nicht erlaubt.

Es ver­steht sich von selbst, dass jeder für die Hin­ter­las­sen­schaf­ten sei­nes Hun­des selbst ver­ant­wort­lich ist und diese umge­hend entfernt.

Die Auf­la­gen des Forst­am­tes besa­gen, dass ein Spa­zier­gang mit Hund durch den Wald rund um das Camp 2.0. eben­falls nicht erlaubt ist.

Vor Ort wer­den keine Covid-Tests mehr durch­ge­führt. Bitte tes­tet euch eigen­stän­dig vor eurer Anreise und kommt nicht ins Camp wenn ihr Krank­heits­sym­ptome zeigt.

Bei uns gilt: Kom­mu­ni­ka­tion ist das A&O.

Wenn dir etwas nicht gefällt, du dich unwohl fühlst oder Pro­bleme hast, ste­hen wir dir immer gerne mit einem offe­nen Ohr zur Seite.

Kri­tik ist bei uns immer herz­lich will­kom­men. Wir ver­ste­hen sie als Mög­lich­keit dazu zu ler­nen. Unsere Orga­ni­sa­tion ver­än­dert sich täg­lich und wir wis­sen, dass wir nicht per­fekt sind. Bitte sprich uns an.

Jeder trägt Ver­ant­wor­tung für die posi­tive Stim­mung, die in unse­rer Gruppe herrscht. Jeder kann sei­nen Teil dazu bei­tra­gen.

Wenn du mit ande­ren Hel­fern Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten haben soll­test, kom­mu­ni­ziere bitte direkt und nicht hin­ten herum. Suche bitte so schnell wie mög­lich ein klä­ren­des Gespräch, um schlechte Stim­mung zu ver­mei­den. Soll­test du nicht wei­ter kom­men, melde dich bitte bei uns.

Wenn du auf deine Fra­gen keine Ant­wort fin­dest, melde dich bitte bei uns per Mail an
info@dzn-hilfe.com oder per Tele­fon an +49 6181 6768584.

Wir freuen uns auf dich! 

Das WIR zählt!

Face­book-Com­mu­nity

Hier ver­net­zen sich Hil­fe­su­chende und Hil­fe­leis­tende, hier kön­nen Hilfs­an­ge­bote und Hilfs­ge­su­che sowie Infor­ma­tio­nen rund um Hil­fe­leis­tun­gen gepos­tet werden.

Unsere Arbeit in der Ahr-Region – von jung bis alt sind in unse­rer bun­ten Truppe alle will­kom­men und es gibt viel­sei­tige Arbei­ten zu erledigen.

Hel­fer­an­mel­dung

Du willst in der Kri­sen­re­gion mit­hel­fen und dazu bei­tra­gen, dass es den Men­schen und der Natur vor Ort wie­der bes­ser geht? Dann werde Teil des Dach­zelt­no­ma­den Hilfs­trupps!

Hier kannst du dich ver­bind­lich anmel­den. Lass uns gerne wis­sen, wenn du Erfah­rung in hand­werk­li­chen Beru­fen (Elek­tri­ker, Zim­mer­mann, Hei­zungs­bauer, Schrei­ner, etc.) mitbringst!