Sam­meln von Sachspenden

Die belieb­teste Form der Unter­stüt­zung von Deut­schen ist das Sam­meln von Sach­spen­den. Das ist eine sehr sinn­volle Sache, sollte aber, wenn mög­lich, bedarfs­ge­recht gesche­hen. Zur Zeit (Stand März) ist der Bedarf noch so groß, dass es (zumin­dest in den Grenz­ge­bie­ten) fast kein zu viel gibt. Hole dir wenn mög­lich, aber trotz­dem Infor­ma­tio­nen von der Sta­tion ein, wo du deine Spen­den hin­brin­gen willst. 

Bedarfs­ge­recht spen­den mit Einkaufslisten

Wenn du vor Ort im Grenz­ge­biet freund­lich fragst, bekommst du meist bereit­wil­lig eine (extra für dich hand­ge­schrie­bene) Ein­kaufs­liste mit drin­gend benö­tig­ten Din­gen aus­ge­hän­digt. Mit die­ser Liste kannst du im nächs­ten Super­markt ein­kau­fen gehen und deine Ein­käufe direkt wie­der in der Ver­pfle­gungs­sta­tion vor­bei­brin­gen. Lebens­mit­tel­spen­den müs­sen so kei­nen wei­ten Weg aus Deutsch­land auf sich nehmen.

Spen­den sam­meln und verschicken

Du kannst das Sam­meln von Spen­den wie viele andere auch bei dir vor Ort auf eigene Faust orga­ni­sie­ren und sie eigen­stän­dig an einer Ver­sor­gungs­sta­tion ablie­fern. Sinn­voll ist es sicher­lich, sich mit ein paar Freun­den, der Stadt oder Gemeinde zusam­men zu tun, um Kos­ten und Ener­gie zu spa­ren. Viel­leicht gibt es in dei­ner Umge­bung auch schon eine Gruppe, Orga­ni­sa­tion oder Sam­mel­stelle, die schon Trans­port­mög­lich­kei­ten orga­ni­siert und Ziele für die Spen­den aus­ge­macht hat. 

Je nach­dem wie groß deine Spende ist, kann es sein, dass du im Grenz­ge­biet meh­rere Sta­tio­nen anfah­ren musst, um all deine Spen­den los zu wer­den. Beachte, dass das eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für die ört­li­chen Spen­den­la­ger sind: Sie wis­sen nie was wann und in wel­chen Men­gen ankommt. Außer­dem muss das ganze Mate­rial sor­tiert und ver­wal­tet wer­den. Das ist eine auf­wän­dige Arbeit, die oft für die (frei­wil­li­gen) Hilfs­kräfte vor Ort eine rie­sige Her­aus­for­de­rung ist. 

So kannst du vor­aus­schau­end unter­stüt­zen: Achte dar­auf, dass deine Spen­den sor­ten­rein, in hand­hab­ba­ren Ein­hei­ten, sta­bil ver­packt und vor allem groß und gut beschrif­tet sind (Am bes­ten in Eng­lisch, Ukrai­nisch, Rus­sisch, Deutsch). So erleich­terst du die Arbeit der Hilfs­kräfte vor Ort enorm.

Benö­tigte Spenden

Hier fin­dest du deine Liste von Spen­den, die immer und in gro­ßen Men­gen gebraucht wer­den. Diese Liste hat kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und vari­iert von Sta­tion zu Sta­tion. Für die Flücht­lings­sta­tio­nen in Ber­lin und Pots­dam gibt es eine Web­seite auf der du für jede Sta­tion den aktu­el­len Bedarf abru­fen kannst (https://www.adiuto.org/).

Wei­tere Mög­lich­kei­ten und links zum Thema Spen­den, fin­dest du auf die­ser Seite. 

Ver­pfle­gungs­sta­tio­nen

  • Ein­weg­ge­schirr
  • Süßig­kei­ten
  • Baby­nah­rung
  • Was­ser
  • Frucht­säfte in klei­nen Verpackungseinheiten
  • Dro­ge­rie­ar­ti­kel: Deo, Zahn­pasta, Zahn­bürste, Tam­pons, Papierrollen

Flücht­lings­un­ter­künfte

  • Schlaf­sä­cke
  • Iso­mat­ten
  • Feld­bet­ten
  • Decken
  • Alles an Ver­pfle­gung (s.o.)

Medi­ka­mente

  • Par­acet­amol 500 mg
  • Ibu­profen 400 mg
  • Nova­min­sul­fon 500 mg
  • Vomex
  • Fene­s­til
  • Dex­tro Energen
  • Hus­ten­säfte