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Transport von Flüchtlingen

Transport von Flüchtlingen

Die Flücht­lings­un­ter­künfte im Grenz­ge­biet sind immer auch Dreh­kreuze für Bus- und PKW Trans­fers in andere Städte oder Län­der. Viele Rei­se­bus­un­ter­neh­men bie­ten ihre Trans­fers für Ukrai­ner kos­ten­los an. Der Andrang ist aber teil­weise so groß, dass nicht alle Flücht­linge in den Bus­sen oder der Bahn Platz finden. 

Wenn du einen Bus, Klein­bus oder PKW besitzt, kannst du deine Hilfe anbie­ten und Flücht­linge aus dem Grenz­ge­biet nach Deutsch­land shutteln. 

Einige Flücht­linge haben kon­krete Ziel­orte weil sie von Fami­li­en­mit­glie­dern oder Freun­den erwar­tet wer­den. Andere wis­sen nur grob, wo sie hin wol­len und sind vom Ziel­ort her unent­schlos­sen oder flexibel. 

Das Shut­teln ist denk­bar ein­fach: Du schnappst dir einen Freund/Freundin, der/die auch fah­ren kann, nimmst dir dein Auto, leihst dir einen Klein­bus (von Freun­den oder einer Auto­ver­mie­tung) und fährst in das Grenz­ge­biet dei­ner Wahl. 

Vor Ort steu­erst du einen “Recep­tion Point” oder eine Flücht­lings­un­ter­kunft an (Wenn du nicht weißt, wo du anfan­gen sollst, frag dich ein­fach vom Grenz­über­gang aus durch). Dort ange­kom­men ver­suchst du die Rezep­tion oder jeman­den zu fin­den, der Über­blick hat und erzählst ihm/ihr von dei­nem Ange­bot. Nor­ma­ler­weise wird es mit Kuss­hand ange­nom­men, über Mega­fon in der Flücht­lings­un­ter­kunft aus­ge­ru­fen und inner­halb kur­zer Zeit sam­meln sich Men­schen, die deine Fahrt gerne in Anspruch neh­men wol­len. In sel­te­nen Fäl­len musst du meh­rere Stunde oder even­tu­ell einen Tag warten. 

Plane trotz­dem für die Fahrt 3 Tage ein: Einen Tag Hin­fahrt (mit Fah­rerwech­sel kannst du durch­fah­ren), einen Tag für die Ori­en­tie­rung vor Ort und Fahr­gäste fin­den, einen Tag für die Rück­fahrt. Je nach­dem wo du in Deutsch­land star­test und wel­chen Ziel­ort in wel­chem Land du hast, kann die Fahrt zwi­schen 10 und 20 Stun­den dauern.

Hilfe Pro Tipp

Ver­binde Spen­den mit Shut­tle-Ser­vice: Auf der Hin­fahrt bringst du Spen­den aus Deutsch­land mit, ver­teilst sie im Grenz­ge­biet und bringst auf der Rück­fahrt Flücht­linge zu ihrem Zielort.

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